Sechs Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft trafen auf die Klassen 9b und 9c, um an Thementischen politische Sachfragen intensiv zu diskutieren.
Dabei begegneten sie Schüler_innen, die sich bestens vorbereitet hatten. Folgende Themen waren im Vorfeld von den Jugendlichen festgelegt und schon einmal durchdacht worden: Soll Hamburg weiterhin Flüchtlinge nach Afghanistan abschieben? Soll der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Hamburg für den Verbraucher kostenlos sein? Sollen homosexuelle Paare die gleichen Rechte zur Adoption von Kindern haben wie heterosexuelle Paare? Soll der Fußball in Hamburg für die Polizeieinsätze zahlen? Soll die Stimmabgabe bei der Bürgerschaftswahl über soziale Netzwerke möglich sein?  Und soll Cannabis legalisiert werden?

2017 DialogP 02In den Diskussionen erlebten die Schüler_innen hautnah die Haltungen der Abgeordneten Martina Koeppen (SPD), Carsten Ovens (CDU), Olav Duge (GRÜNE), Heike Sudmann (DIE LINKE), Jörn Kruse (AfD) und Dora Heyenn (fraktionslos) zu diesen Fragestellungen. Nicht selten kam es zu einem Schlagabtausch der Argumente, die lebhaft mit Beispielen und Statistiken widerlegt oder bekräftigt wurden.

Das Setting sah vor, dass jeder Abgeordnete nach acht Minuten den Thementisch wechseln sollte, auch wenn die Diskussionen mitunter so lebhaft ausfielen, dass sie mitunter nur schwer unterbrochen werden konnten. 2017 DialogP 01Dennoch konnten sich die Schülergruppen auf diese Weise mit den Positionen aller anwesenden Bürgerschaftsabgeordneten auseinandersetzen.

Abschließend stimmten die Jugendlichen und die Abgeordneten über die Sachfragen ab. Die 90-minütige Veranstaltung DialogP konnte auch dank des Engagements von Frau Renno in diesem Jahr erstmals am Gymnasium Dörpsweg in Kooperation mit dem Kumulus e.V. und der Hamburgischen Bürgerschaft durchgeführt werden. Souverän moderiert wurde sie von den SchülerInnen Fenja (9c), Mari (9c) und Malte (9c). Im Rahmen des PGW-Unterrichts erhielten die SchülerInnen so einen Einblick in die Welt der Politik und die Politik einen Einblick in die Welt der Jugend. Manch ein Schüler äußerte im Nachhinein, wie schön es wäre, öfter mit Politikern ins Gespräch zu kommen.

Einen Bericht auf der Seite der Hamburgischen Bürgerschaft finden Sie hier.

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